Im Zusammenhang mit der zunehmenden Beliebtheit automatisierter Schweißgeräte wird Schweißkeramik von immer mehr Fabriken als Hilfsmaterial neu bewertet.
Im Vergleich zu herkömmlichen Schweißhilfsstoffen erweichen oder schrumpfen Keramikträger unter Hochtemperaturbedingungen nicht, was besonders für den automatischen Schweißprozess von entscheidender Bedeutung ist. Gerade beim Roboterschweißen im Dauerbetrieb hat die Materialstabilität direkten Einfluss auf die Konstanz der Schweißnahtqualität.
Einige im Druckbehälterbau tätige Unternehmen berichten, dass nach der Einführung keramischer Schweißauskleidungen die Schweißnähte gleichmäßiger geworden sind und Probleme wie Poren und unvollständige Schweißungen deutlich reduziert wurden. Gleichzeitig wurde durch die Reduzierung der Nacharbeitshäufigkeit auch der gesamte Produktionszyklus in gewissem Maße verbessert.
Darüber hinaus stellen die Kunden bei einigen Exportaufträgen höhere Anforderungen an das Aussehen und die innere Qualität der Schweißung. Dies hat auch die weitere Anwendung von Schweißkeramik gefördert. Im Vergleich zum herkömmlichen Verfahren, das mehrere Nachbearbeitungsvorgänge erfordert, kann der Einsatz von Schweißkeramik den Nachbearbeitungsaufwand bis zu einem gewissen Grad reduzieren.
Aus Sicht der Branchentrends könnten sich diese Keramikmaterialien mit zunehmendem Anteil des automatisierten Schweißens allmählich von „optionalem Zubehör“ zu „Standardkonfigurationen“ entwickeln.
